BDSM – Big Drunk Satanic Massacre

Der russische Entwickler Big Way Games brachte uns mit BDSM: Big Drunk Satanic Massacre ein Spiel auf den Markt welches von Provokationen nur so übersprudelt. Als Sohn des Teufels muss Lou die Hölle vor dem Einfall der Menschen schützen, Dämoninnen befreien und mit denen eventuell auch in der Kiste landen. Doch wie spielt sich BDSM überhaupt?

Die Hölle hat fertig

Der Tag X war der Tag an dem die Menschen die Hölle eroberten sowie den Fürsten der Hölle vernichteten. Diese in eine Vergnügungsmeile verwandelten aus Waffenläden, Fast-Food-Ketten und mehr. Lou, der Sohn des Teufels sitzt seitdem täglich auf seinem Hintern in Schlächters Kneipe und säuft sich mit Milch (das Wort für Alkohol in dem Spiel) zu. Tagtäglich läuft dort in der Glotze die Legende des glorreichen Sieges der Menschen gegen die Höllenkreaturen.

Ein Schuss, das wars… der Fernseher ist Fratze, Schlächter sauer. Er gibt Lou einen gut gemeinten Rat… suche dir einen Job, hol dir einen runter oder zettele eine Revolution an und vertreibe die Eindringlinge aus der Hölle – Hauptsache Lou, der Säufer verschwindet aus der Kneipe. Was Lou macht ist wohl vollkommen klar – so schnappt er sich seine Knarren und beginnt seine Revolution gegen die Menschen.

Wo Lou hinkommt fallen Späh… äh… da splattert es gewaltig

Das haben wir doch schon einmal gesehen…

… und damit meine ich natürlich diese Ansicht. Big Drank Satanic Massacre ist ein Spiel wie wir es aus Diablo oder Sacred kennen. Die Ansicht ist dem deutlich nacherfunden, eben so die Gegnerhorden die man nach und nach ausschaltet. Dabei lassen die Gegner nur Lebenspunkte fallen und Punkte um seine magische Energie aufzuladen um mit mächtigen Attacken gegen die Höllen, – und Menschengegner vorzugehen. Neue Waffen findet man nach und nach und kann diese mit Hilfe von Skillpunkten natürlich auch verstärken.

Provokant hoch 10

Das Spiel ist recht schlicht gehalten. Man geht von Raum zu Raum, tötet da die Gegner und geht in den nächsten. Ab und an gibt es kleinere Quests zu erfüllen.

Das dieses Spiel sehr provokant ist habe ich direkt zu Anfang schon gesehen, wo man sich ein Volk auswählt. Hier hat man die Wahl zwischen den normalen Lou wo drunter steht (das Wort ist nicht erlaubt) oder dem Schwarzen Lou (das N-Wort ist erlaubt). Was diese im Kontext des Spieles bringt dies habe ich nicht gewagt auszuprobieren, aber wahrscheinlich werden in vielen Sequenzen für Namen dieses Wort genutzt.

Lou muss durch die Hölle – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt Quests die man erfüllen kann, so muss man in einem der ersten Level für einen kleinen Teufel seine Dämonin befreien, die gerade ein paar Gänge weiter offenbar mit einigen Menschen zugange ist. In den Gesprächen kann man natürlich auch entscheiden was man sagt, so kann man ihm beispielsweise dann sagen: “Klar bringe ich sie dir wieder… Irgendwann!”

Die Wahl des Charakters hat schon bei mir für einen Facepalm gereicht. So etwas provokantes hatte ich noch nie gesehen!

In dem Spiel kann man mit ein paar Dämoninnen schlafen, wie dies angezeigt wird habe ich selbst noch gar nicht gesehen, aber einen Blick in den Community-Bereich auf Steam zeigt schon einige Bilder.

Ansonsten nimmt das Spiel so ziemlich vieles auf den Arm was der westliche Mainstream so zu bieten hat.

Trailer für Youtube zu schlimm?

Schon alleine der Disclaimer zum Start des Spieles sorgt für Schmunzeln.

Laut Schnittberichte.com ist die Altersfreigabe des Spieles ab18. Dennoch scheint dieses Spiel für manche Plattformen tatsächlich zu provokant zu sein, so wurde der Youtube-Kanal des Entwicklers nach Veröffentlichung des Trailers wohl gesperrt.

Fazit

Mit seinen 5-6 Stunden Spielzeit ist BDSM: Big Drunk Satanic Massacre wahrscheinlich eines der kürzesten Games des Hack&Slay-Genres. Wer es allerdings sehr provokant mag und auch keine Angst vor schlimmen Wörtern hat, der kann es sich mal ansehen. Ich werde es auf jeden Fall noch weiter spielen, auch wenn viele der Sätze zum Fremdschämen sind.

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