Die Freiheit ruft auf Konsole

Was ist eure Haltung zu Türen? Findet ihr die nicht auch ein wenig hochnäsig, wie sie da so am Eingang von Haus und Wohnung stehen? Ihr wollt ihnen mal zeigen, wer der Boss ist, habt aber keine Lust euch danach wieder eine neue zu kaufen, dann ist Doorkickers: Action Squad genau das richtige.

Killhouse Games hat schon einmal die Taktiker unter den Spielern herausgefordert, als sie Doorkickers veröffentlicht haben. Dort handelt es sich noch um eine SWAT-Simulation aus der Vogelperspektive, in der es gilt die Operationen der bösen Jungs aufzuhalten. Ihr folgendes Projekt, um das es hier geht, ist nun schon etwas länger auf dem Markt und nennt sich Doorkickers: Action Squad und wurde in Zusammenarbeit mit Pixelshard entwickelt. Die Spieler am PC konnten sich schon an der etwas weniger taktikorientierten Spielweise erfreuen und nun ziehen auch die Konsolen bald nach. Für Playstation 4 und Xbox One heißt das Erscheinungsdatum der 24. Oktober und die Nintendo Switch muss sich leider länger gedulden, denn für sie geht es erst am 28. Oktober los.

Doorkickers: Action Squad greift das gleiche SWAT-Thema auf, welches schon im Vorgängertitel anzutreffen war. Dabei wurde von der Vogelperspektive in eine 2D-Ansicht gewechselt und statt einem Team an Operatoren, die man frei mit Ausrüstung ausstatten kann, hat man bis jetzt fünf eigene Klassen. Diese können in den vier Modis (Geiselrettung, Bombenentschärfung, Ziele eliminieren, Haftbefehl) frei eingesetzt werden und mit verdienten Sternen, die man je nach Erfolg der Mission erhält, aufgerüstet werden. Trotz des Arcade-Stils des Spiels sollte man doch aufpassen was man tut und die Taktik nicht ganz vergessen, denn falsche Aktionen können den Erfolg im Einsatz schmälern. Der Brecher zum Beispiel kann mit seiner Türsäge und der Vielzahl an Schrotflinten die Gauner ganz schnell in rote Paste verwandeln, was wiederum aber auch für Geisel und verwundete Polizisten gilt. Deshalb ist der direkte Weg vielleicht nicht immer der richtige Weg und man sollte die frei begehbaren Level gut ausnutzen.

Derzeit hat das Spiel noch fünf Kapitel und fünf spielbare Charaktere, doch mit Veröffentlichung auf der Konsole bekommen alle Spieler plattformunabhängig das sechste Kapitel und den sechsten Operator “Off Duty Guy” dazu. Egal ob allein, im Couch-Coop oder im Online-Coop kann man dem Verbrechen und den Türen den Krieg erklären und das Leben in No Where City ein bisschen sicherer machen. Ich hab es selbst einmal probiert und hatte viel Spaß. Wer es probieren will, kann es jetzt auf Steam kaufen bzw. am 24./28. Oktober auf Konsole.