Die Welt der Masken – Itorah im Indie Bereich gesichtet.

Die Gamescom ist jetzt ein paar Tage rum und auch die Bronchitis konnte sich genügend auskurieren, um sich keine Gesichtsmaske mehr aufziehen zu müssen. Anders allerdings geht es den Bewohnern des Spiels Itorah, welche dank Entwickler Grimbart Tales alle nur Masken tragen.

Und das bestimmt auch aus gutem Grund, der uns aber in unserer angespielten Demo noch verwehrt blieb. Itorah ist ein 2D Jump-‘n-Run Spiel der alten Schule. Auch wenn Creative Direktor Artur Bäcker keine direkte Inspiration nennen kann, so ist der Einfluss der Rayman Reihe und der Studio Ghibli Filme rund um Meister Hayao Miyazaki nicht von der Hand zu weisen. Nicht zuletzt wegen dem Design der Gesichter, der farbenfrohen Kleidung und eines wegweisenden Geistes, der doch mehr als nur stark an das Ohngesicht erinnert.

In Itorah steuern wir die gleichnamige Heldin, die sich mit ihrem sprechenden Stab durch eine Welt kämpfen muss, die von Masken tragenden Kreaturen bevölkert ist. Dabei stehen uns Bewegungen wie Doppel-Sprung, ein Dash in der Luft und natürlich Angriffe mit der Waffe zur Verfügung, welche im Metroidvania-Stil im Laufe des Spiels erweitert werden. Dazu kommt noch ein kleiner Junge, durch den man in Zwischensequenzen die Vergangenheit dieser Welt erfährt.

An dem sehr persönlichen Projekt arbeiten die fünf Mitglieder von Grimbart Tales nun seit ca 1,5 Jahren, nachdem die Grundidee 2016 aus dem Konzept für eine Arbeit im Studium entstanden ist. Ich bin auch die glückliche Lage versetzt worden bei den Jungs aus Kaiserslautern mal in den Work-in-Progress zu schauen. Man sieht deutlich, dass ihre Arbeit an der Steuerung und am Design des Spiels immer weiter voran schreitet. Release des Spiels soll laut Artur voraussichtlich irgendwann 1. oder 2. Quartal 2020 sein mit einer Spielzeit von ca 6-8h. Das gute Vorankommen ist wohl nicht zuletzt auch dadurch gelungen, dass sie durch eine glückliche Fügung ihren Animator Bennet erhalten haben, der vorher bei den deutschen Meistern der Erzählkunst Daedalic gearbeitet hatte.

Was man bisher sehen kann sieht definitiv schon sehr gut aus und macht Lust auf mehr. Spieler, die am Stil von Ori und Child of Light ihre Freude hatten, werden sich definitiv auch hier nicht sattsehen können.