Final Fantasy VII Remake auf der GC angezockt

Wenn ein Fan die heiligen Hallen betritt und einem dick fett Cloud Strife entgegen grinst von einem riesigen Plakat, dann setzt das Gamer Herz vor Freude aus. Am Stand von Square Enix kann man eine Demo vom heiß erwartetsten Remake der letzten Jahre anzocken.

Und wen kann man von uns denn anders dahin schicken, als den guten Mezel (mich :D). Nach einer durch Nintendos Flakschiff überbrückten Wartezeit ging es dann durch ein kurzes Briefing… oder eher durch einen Propaganda Film der ShinRa Company. Sie zeigt uns wie schön und rein doch die Mako Energie ist, bevor Jessie letztlich die Übertragung hackt und uns die Steuerung des Spiels erklärt. Als wir dann an die Konsolen durften, ging es richtig los.

Das ShinRa Hauptgebäude durften wir heute noch nicht stürmen… aber der Konzern wird fallen!

Gespielt wird die ersten Mission, die man auch aus dem Original kennt. Barret und Cloud machen sich in die Tiefen des Reaktor 1, um diesen in die Luft zu jagen und so zu verhindern, dass Mako Energie aus dem Planeten gesaugt wird.
Gesteuert wird beim rumlaufen bis jetzt immer Cloud, wie es auch schon im Original war. Mit der 3rd Person Cam lässt sich der Ex-Soldat geschmeidig und präzise steuern. Auch außerhalb der Kämpfe kann man das gewaltige Buster Sword von seinem Rücken ziehen und so Kisten zu zertrümmern. Springen, kann man nicht selbstständig, was Square Enix natürlich auch das einbauen lästiger unsichtbarer Blockaden erspart. Ein weiterer positiver Aspekt:
Es gibt keine Minikarte!

Schon früher waren die Level bei Final Fantasy natürlich in gewisser weiße Schlauchförmig… das wissen wir. Doch mit der Einführung der Minimap in Final Fantasy 10 wurde es uns dermaßen unter die Nase gerieben, dass es einfach einen großen Teil der Illusion dieser gigantischen Welten zerstörte.
Hier nun: Keine Minimap -> Welt wirkt direkt wieder größer!

Treffen wir nun unterwegs einen Gegner, wird direkt in den Kampfmodus gewechselt und es beginnt die Schlacht. Mit jedem normalen Angriff läd sich der ATB Balken der Charaktere auf um ATB Punkte zu erhalten, welche man benötigt um Spezialfähigkeiten und die Materia (Zauber) zu verwenden. Wird man dagegen getroffen, läd sich der Limit Balken auf und wir wissen alle was abgeht, wenn der voll ist. Dann lässt sich eine besonders mächtige Attacke aktivieren, welche mit dem Gegner ordentlich den Boden aufwischt.

Während dem Kampf kann man mühelos zwischen den Charakteren seiner Gruppe wechseln. In der Demo gab es nur Barret und Cloud, also wechselten wir zu unserem schießwütigen Kollegen. Denn durch seinen Gewehr Arm kann Barret natürlich Gegner erreichen, an die Cloud nicht ran kommt, bzw muss er sich nicht dem lästigen Nahkampf aussetzen.
Es ist aber auch möglich dem Team Partner Befehle zu geben was er tun soll, ohne dass man auf ihn wechselt. Wenn man allerdings wechselt, agiert der Team Partner von selbst weiter.

Wo Cloud mit seinem Limit hinschlägt, wächst kein Gras mehr.

Der Höhepunkt der Demo war dann der Bosskampf gegen den Wächter Skorpion. Wenn den Original Kampf mit einer Tier-Doku vergleicht, war das hier ein Michael Bay Movie! Der agile Boss nutzt die gesamte Plattform mitsamt den Wänden um die Helden zu bekämpfen. Dabei benutzt er alles, war wir auch schon aus dem Original kennen. Von seinen Maschinenpistolen, über den Raketenwerfer bis zum viel gefürchteten Schwanzlaser. Das wir ihn da durch geschicktes Wechseln der Charaktere von so manchem Angriff anhalten mussten und konnten, ist selbstverständlich.

Kaum haben wir den Skorpion platt gemacht, wird auch schon der Reaktor in die Luft gejagt und die Demo war zu ende. Ich bin mehr als begeistert, wie sich das Spiel macht. Wenn der Rest nun auch so inszeniert wird wie das Innere von Reaktor 1, dass kann bei dem Spiel nichts mehr schief gehen, zumindest nicht im Midgar Teil, der am 03.03.2020 für die PS4 rauskommt.