Forewarned EA-Ersteinschätzung

Wenn man sich die Spiele die ähnlich sind wie ein berühmtes Geisterermittlungsspiel gibt es einige die nicht gerade wirklich gut sind. Doch das Spiel Forewarned von Dreambyte Games macht einiges richtig und eigentlich so ziemlich kaum was falsch.

Die Geschichte

Archäologen haben alte Gräber in Ägypten freigelegt. Diese Gräber sind die Gräber der Mejaj, böser Geister die schon im alten Ägypten ihr Unwesen getrieben hat. Als Nachwuchs-Archäologe gilt es diese Grabkammern zu erkunden und Ruhm und Reichtum aus diesen Kammern heraus zu holen.

Genug eigene Ideen um nicht als Abklatsch zu wirken

Ja – die Parallelen zu Phasmophobia sind tatsächlich da. Der Unterschied ist das man in den alten Gemäuern keine Geisterermittlungsgeräte wie das EMF dabei hat sondern andere Dinge.

Das Spiel selbst arbeitet auch sehr gut mit Sounds was sehr wichtig ist. Als Beweise hat man beispielsweise das öffnen und schließen von Särgen, das auspusten einer Fackel oder ein Zittern welches das gesamte Gewölbe erbeben lässt. Die bösen Geister haben allesamt Namen, welche man heraus finden muss. Manche Geister beispielsweise erwecken Leichen zum Leben… diese Mumien machen dann natürlich Jagd auf die Archäologen. Neben den typischen Soundbeweisen und Erweckungsbeweise gibt es auch wieder Gerätschaften die reagieren.

Achtung Falle. Wo in Phasmo die Geister die eigentliche Gefahr sind kann man hier auch durch Fallen in der Pyramide umkommen

Fallen sind in dem Level ebenfalls vorhanden, die einem angehenden Archäologen schon leicht zusetzen können wenn man nicht aufpasst.

Geister haben mehr Eigenschaften als beim Vorbild

Während die Geister in besagten anderen Spiel lediglich nur Jagen in verschiedenen Geschwindigkeiten haben die Geister bei Forewarned bedeutend mehr Eigenschaften. Hat man die Hauptgrabkammer geplündert heißt es dem Geist entkommen. Ein Geist mag beispielsweise kein Licht und tötet einen sehr schnell wenn man mit einer Fackel oder Taschenlampe rumrennt. Dieser Geist ist nur auf dem Tablet mit Nachtlicht ersichtlich… oder man stolpert durch die Dunkelheit mit einer sehr wahrscheinlichen Chance in Fallen rein zu rennen oder dem Geist direkt in die Arme. Ein anderer Geist wird langsamer wenn man die ganze Zeit ins Mikro quatscht. Er hat im Grunde Angst vor Stimmen… hier ist also ständiges Mikrofongequatsche wichtig.

Übrigens muss man herausfinden um welchen Geist es sich handelt um die Grabkammer zu öffnen. Liegt man falsch kommt der Geist und macht ebenfalls Jagd auf die Archäologen. Man hat zwar nicht den Schatz aus der Grabkammer, kann jedoch dann immer noch entkommen und das Gold und ein paar Artefakte heraus holen. Nur das Hauptziel wurde dann natürlich nicht erreicht. Die Artefakte sammelt man in der Lobby in Vitrinen und Schränken.

Die Mumie kehrt (schon wieder) zurück

Ist man gestorben und spielt im Multiplayer so kann man sich als Mumien wiederbeleben. Diese hat die Wahl zwischen 2 Toren, einem Roten und einem Blauen. Geht sie durch das Blaue Tor so muss sie den anderen Archäologen helfen, geht sie durch das Rote Tor so muss man dem Geist helfen die anderen Archäologen zu jagen. Ein sehr interessantes Spielprinzip, so kann ein toter Spielcharakter immerhin noch weiter zocken und ist tatsächlich nicht so beschränkt in Phasmo, wo man im Grunde “nur Zuschauer” ist.

Am Ende belohnt uns das Spiel mit der Statistik wie viele Aufgaben wir geschafft haben und was wir aus der Pyramide bergen konnten.

Fazit

Forwarned hat so viele eigenen Ideen das man es schon fast nicht mehr wirklich mit seinem Vorbild vergleichen kann. Die Jagd auf Schätzen macht Spaß, die Level sehen immer ein wenig anders aus, da die Raumordnung komplett anders sein kann. Die Schalter und Hebel die man gemeinsam betätigen muss sind auch nicht immer an der selben Stelle, können also auch variieren. Was die Entwickler aus Forewarned heraus holen werden ist nicht Bekannt – auch kommt es darauf an wie das Spiel bei der Steam-Community ankommt. Mir persönlich macht es schon sehr viel Spaß

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