Gratis Spiel von Epic der Kalenderwoche 8

Diese Woche schenkt einem Epic Games ein Spiel, dass einer Liebeserklärung an japanische Rollenspiele entspricht. Denn auch wenn CrisTales von Dreams Uncoperated und SYCK, zwei kolumbiansischem Studios, entwickelt wurde, ist es genau das. Auserdem erlebt man bei diesem Spiel die Gegenwart, Zukunft und Gegenwart – GLEICHZEITIG!

Doch wie genau verbindet dieses Spiel, bei dem die Entwickler sich von Klassikern wie ChronoTrigger oder Final Fantasy VI, aber auch modernen Hits wie Persona 5 oder Braverly Default inspirieren ließen, diese drei Zeitformen miteinander zu verbinden? Dabei gingen die Entwickler recht innovativ vor, denn bei den Zwischensequenzen, von leicht animierten Bildern begleitet werden, wird der Bildschirm dreigeteilt und man sieht wie sich die eigenen Handlungen in der Zukunft und Vergangenheit auswirken. Dabei mussten die Entwickler manche Städte und Bereiche bis zu 30 mal gestalten, um alle verschiedenen Resultate abzudecken.

Die Dreiteilung wird des Weiteren auch in den rundenbasierten Kämpfen angewendet. Man kann mit bis zu drei Charakteren aus der 7 köpfigen Gruppe in den Kampf ziehen. Die Gegner befinden sich auf der linken und rechten Seite. Die Protagonistin Chrisbelle kann für jede Seite Zeitspalte in die Zukunft oder Vergangenheit öffnen, die sich auf die Kämpfe auswirken. Manchmal wird ein Gegner dadurch schwächer, weil er entweder nur ein Kind oder ein Greis wird, aber es kann auch sein, dass er durch die Zeitverschiebung an Stärke gewinnt. Mann muss dieses Element also möglichst gezielt einsetzen. Natürlich kann man auch die Bosskämpfe so beeinflussen. Hier sind die Auswirkungen noch stärker und ausgeklügelter, so kann man z.B. einen Roboter nur in der Vergangenheit angreifen, weil sein Schild zu dieser Zeit noch nicht fertigestellt ist. Ein anderes Beispiel ist ein undurchdringlicher Eisenschild, der nur zerstört werden kann, wenn man ihn mit der Attacke eines Mitstreiters nass macht und durch Chrisbelles Zeitspalt in der Zukunft, in der er gerostet ist, angreift.
Das Spiel schafft es hervorragend Spielelemente des JRPG Genres in einem Spiel zu nutzen, das eigentlich gar nicht aus Fernost kommt. Etwas schade finde ich, dass sich die Entwickler dazu entschieden haben, das Spiel nur auf Englisch zu vertonen. Diese ist zwar auf einem sehr hohen Level, aber trotzdem hätte einem Spiel, dass sich wie ein japanisches Spiel anfühlen soll, eine Tonspur in ebenjener Sprache gutgetan. Beim Text braucht ihr euch aber keine Sorgen machen, dieser steht in 9 Sprachen, darunter Deutsch und Englisch, zur Verfügung.

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