Hearthstone – Der Kriegsmodus ist Da

Erweitert durch einen weiteren Spielmodi hat sich Blizzard wieder mal etwas für Hearthstone-Spieler einfallen lassen. Derzeit ist der Kriegsmodus zwar noch in der Beta, doch das bereits angespielte macht Lust auf Mehr. Hearthstone hat mich wieder! Aber was ist dieser Kriegsmodus überhaupt?

Ein Sammelkartenspiel für 8 Spieler? Ist so etwas überhaupt möglich? Im neuen Kriegsmodus in Hearthstone ist dies bereits Realität. Der Kriegsmodus spielt sich erfrischend anders und hat einige gute Ideen die mir bereits zusagen.

Bobs Gasthaus: Dreh und Angelpunkt des Kriegsmodus

Zu Anfang wählt ihr euren Helden aus und könnt auch gleich die Heldenfähigkeiten einsehen

Schon im Tutorial lernen wir Bob kennen. Bob ist Gastwirt und verkauft die Diener für Gold. Jeder Spieler startet im Normalfall mit 3 Gold, wobei es einige Helden gibt die weniger zu Anfang haben. Bob verkauft aber nicht nur Kreaturen sondern kauft auch Kreaturen. Und dies muss man sogar einsetzen. Denn auch im Kriegsmodus zählen viele Dinge die man tun kann als Taktik, sei es Diener zu verkaufen um stärkere Diener auf dem Feld zu haben.

Die Runden

Bob verkauft euch seine Diener

Jede Runde besteht aus einer Aufrüsten/Kauf/Verkauf/Legen/Verschieben-Phase, wo man seine Kreaturen Legen, Verkaufen und Kaufen kann, auch könnt ihr Kreaturen die ihr auf dem Feld habt verschieben. Zusätzlich kann in diesen Runden die Heldenfähigkeit schon mal im Vorraus aktiviert werden. Hier in dieser Phase könnt ihr das Gasthaus auch aufwerten, was dafür sorgt das in den nächsten Runden Bob bessere Kreaturen anbietet. Jede Runde wechseln die angebotenen Kreaturen, außer ihr habt sie mit einem Klick auf Einfrieren gespeichert. Dann bekommt ihr die Eingefroreren erneut angeboten. Was die anderen Spieler tun sieht man nicht. An den Seiten sieht man lediglich wie viele Leben diese Helden noch haben, auf welcher Position ihr steht und gegen wen ihr als nächstes antreten werdet.

Die Kampfrunden laufen automatisch ab. Die Karteneffekte bleiben
erhalten, weswegen ihr schon in der Vorphase überlegen müsst wie
ihr den Gegner übertrumpfen könntet.

Die zweite Phase ist die Kampfphase. Hier müsst ihr im Grunde nichts mehr tun, denn der Computer übernimmt für euch diese Runde. Dabei greifen die Figuren meistens immer von Links nach Rechts an, wobei man bereits für diese Phase in der Vorphase auch bereits planen kann, insbesondere wenn man bereits gegen den selben Gegner angetreten ist und dann überlegt ob eine andere Aufstellung nicht sogar besser wäre. Ist der Kampf vorbei heißt es dann dass entweder einer der Spieler verloren hat oder es zu einem Unentschieden kommt. Habt ihr gewonnen bekommt der Gegner Schaden, wobei jede Kreatur die ihr auf dem Feld habt euch verstärkt. Ist dies geschehen setzt ihr zu einer Attacke an und zieht dem Gegner die Leben ab. Sind die Leben bei 0 ist der Spieler raus und die nächste Planungsphase beginnt.

Da man alle Diener am Ende jeder Kampfrunde wieder hat, wird das Brett recht schnell voll. Ab jetzt gilt es zu überlegen ob man sich noch verbessern kann

3×1 = 1+

Setzt ihr von der selben Kreatur 3 mal die selbe bekommt ihr eine Stärkere Figur derselben Karte. Dabei verschwinden die zwei die ihr bereits auf dem Feld hat und werden Ersetzt. Todesröcheln, Kampfschrei und die ganzen Fähigkeiten haben die Karten natürlich nach wie vor. Und in diesem Modus muss man diese Karten weise einsetzen um die stärksten Kreaturen auf dem Feld zu bekommen. Denn im Endspiel haben die Kreaturen schon einmal an die 20 Leben und über 20 Schaden den sie verteilen. Also gilt es in diesem Modus genau so wieder wie in den anderen Modi: Kreaturenmanagement ist alles und führt euch zum Sieg.

Gefällt der Modus?

Mir selbst hat der Modus sehr viel Spaß gemacht. Er ist Schnell, Actionreich und hat wie im normalen Gamemodus auch Überraschungen die geboten werden. Dennoch muss noch ein wenig an dem Modus Gegengearbeitet werden, denn teils ist er doch noch sehr unausgereift und wirkt an vielen Stellen unfair Gebalanced.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.