Heat: Info und Early Access Tagesberichte

Das Spiel Heat von CodeHatch ist seit gestern im Early Access erhältlich. Da ich seit kurzem eine Weigerung ausspreche Early Access Spiele zu bewerten, werden wir uns einfach erst einmal in diesem Spiel umsehen, denn ich halte das Spiel tatsächlich für ein Spiel mit Potential.

Die Charaktererstellung ist sehr umfangreich (Links). Auch deine Flagge kannst du erstellen, die an deiner Claimingflagge auch zu sehen ist (Rechts)

Eines erst einmal vorweg! Im Gegenzug zu manch anderem Entwickler schafft es dieser Entwickler zumindest das meiste was in seinem Trailer angekündigt war auch umzusetzen. Die Grafik ist zwar nicht das Beste für heutige Spiele, sieht aber dennoch sehr schick aus. Häuser bauen, Stämme und Kolonien gründen, einer der Spieler ist immer Präsident, einer Sheriff, es scheint so weit alles zu funktionieren. Der Präsident setzt die Steuer fest, die die Spieler zu zahlen haben. Dies läuft ab indem man eine Shipping-Kiste erstellt, in der man seine gesammelten oder hergestellten Dinge verkauft. Dafür gibt es bahre Münze, die man in seine Claimflagge als Steuern hinterlegen kann. Claimen ist sowieso ein großes Thema in diesem Spiel. Die Welt ist riesig und jede der Quadrate kann geclaimed werden. Nachteil natürlich… für das erweiterte Land fallen größere Steuern an.

Auch Hirsche sind in diesem Spiel vorhanden. Wahrscheinlich um diese zu jagen. Wildfleisch soll ja sehr lecker sein.

Was mir sehr an diesem Spiel zusagt ist, dass die Tiere sehr marginal gestreut sind. Während in meinem Livestream am Starttag kein Tier über den Weg lief, bin ich mit meinem Testcharakter am Abend gleich mehreren Tieren begegnet! Die auch ein Taiming-Symbol hatten. Man kann sie also für sich gewinnen irgendwann. Aber auch andere Tiere sind mir entgegen gekommen! Feindlich gesinnt. Da hilft es meistens tatsächlich die Beine in die Hand zu nehmen. Essen, Trinken – dies alles muss dein Charakter. Aber er kann auch eine Familie gründen und für dich und deiner Kolonie Häuser bauen ist möglich. Auch der Besuch der Stadt Washington ist möglich.

Update: 05.02.19 II Ich denke der Entwickler möchte aus dem Spiel ein Western-Rollenspiel machen, wo alles (auch die Schlachten abgesprochen werden). Familiengründung klappt im Spiel eigentlich recht gut! Der Koitus ist zwar recht merkwürdig und das Baby flutscht auch einfach nach knapp einer Stunde heraus finde ich es dennoch amüsant. Das Baby ist ein NPC, hat aber Bedürfnisse wie Hunger. Als Mutter (und als Vater??) kann man das Baby an die Brust nehmen und stillen. Es stillt so seinen Hunger. Man kann das Baby selbst benennen, wobei es den Nachnamen des Vater trägt. Ich vermute zum Zeitpunkt dieses Updates das das Baby auch Erwachsen werden kann und dann als NPC die Siedlung mit schützen kann und Aufgaben übernehmen kann. Hier bleibe ich dran.

Update: 06.02.19 II Heute haben wir woanders gesiedelt da unsere Festung falsch aufgebaut worden war und teilweise außerhalb des geclaimten Gebietes war. Diese ist sehr schnell zerfallen. Wenn man allerdings aufpasst geht das Dingen nicht so schnell kaputt wie wir heute erfahren haben. Wir konnten eine ganze Hütte bauen und es hat richtig Spaß gemacht. Mal sehen wie es heute aussieht, denn dieses Update bezog sich auf gestern.

Ein gewaltiger Skilltree. 13 Reiter gefüllt mit Fähigkeiten und Gegenstände zum craften

So… nun zu meinen Negativen Dingen. Leider hat das Spiel noch ein paar Performance Probleme. Die Server laufen zwar stabil, doch ab und an kommen störende Rubberbands. Hier müsste noch nachgebessert werden. Ich bin aber überzeugt dass CodeHatch auch dies noch schaffen wird.

Heat: Was mir noch Sauer aufstößt!

Update 03.02.2019 II Die Sache mit den Ladezeiten II Was auch immer die Entwickler mit dem neuen Patch gemacht haben, vor 2 Tagen lief das Spiel meiner Meinung nach besser. Lange Ladezeiten waren ja schon normal, da denkt man, jetzt lädt die ganze Map. Doch nun dauert es selbst bei manchen Leuten auch zwischendurch länger – tauchen Ladezeiten nämlich jetzt auch ab und an im Spiel auf. Was da genau geladen wird kann ich nicht sagen – ist für mich irgendwie nicht nachvollziehbar.

Update 03.02.2019 II Was will der Entwickler? II Will der Entwickler ein reines PVP-Gemetzel, oder will der Entwickler ein Rollenspiel schaffen wo Charaktere Bauer werden können, einer den Präsidenten stellt und es sogar Sheriff und Gouverneur gibt. Will der Entwickler das Banditen durch die Welt streifen. Bisher durch die ganzen RP-Elemente: Eine Farm aufbauen, bauen, Familie gründen, Kinder bekommen; führen leider viele das Spiel auch teilweise ad-absurdum. Das beste Beispiel war die heutige Präsidentin. Der Präsident bekommt hinter dem Weißen Haus die Möglichkeit seine eigene Basis zu bauen. Blöd: Der Präsident bekommt direkt zu Anfang Waffen und einen Kriegsbären. Blöd für die anderen Spieler die neu anfangen und erstmal ne Zeit brauchen bis sie Waffen haben. Was tat also unsere Präsidentin mit ihren Waffen und Kanonen? Erst einmal unsere Basen nahe der Hauptstadt auszuschalten. RP-Technisch bescheuert – wer bringt seine eigenen Steuerzahler um. Hier hätte ein klares Fraktionssystem vielleicht geholfen, wo man im Charakterschirm Bandit, Bürger wählt, wobei der Präsident und der Rest immer vom Bürger gestellt wird. Die Ausrede des Spielers der den Präsidenten gespielt hat: “Ich bin ein Bandit”. Leider… so muss man dazu sagen kann man sich solche Leute nur mit eigenen Servern fernhalten. PvP ist gut wenn es RP-Technisch logisch ist. Das Spiel möchte die Immersion einer Familie im Wilden Westen vermitteln? Vielleicht mit Banditen und Präsidenten? Dann ist irgendwas in der Entwicklung hier eventuell falsch gelaufen. Während das Familiensystem offenbar funktioniert, kann es nicht sein dass ein Präsident in seinem “Trolling”-Wahn seine ganzen Steuerzahler niederbrennt und deren Hütten niederreißt. Okay… man könnte es vielleicht so machen, dass der Sheriff, der ja auch zur Regierung gehört Steuersünder einbuchtet, das wäre Immersiv für ein Spiel wo die Gerechtigkeit siegt, doch einfach alle aufgrund von Trolling über den Haufen zu schießen, das geht nicht. Mir ist wohl bewusst, dass der Entwickler nichts dafür kann, wenn Spieler austicken und ich vermute das sich der Großteil der Spieler auch daran hält. Dennoch kann ein einzelner Spieler den Spielspaß vieler Leute somit zerstören.

Update 05.02.2019 II Das Update wurde noch einmal geändert aufgrund eines Spielfehlers der uns passiert ist, nicht aber den Entwicklern selbst. Strukturen zerfallen zwar recht schnell wenn man keine Flagge hat, wenn man aber ein Teil der Festung außerhalb des geclaimten Gebiets baut geht dieser Teil schneller kaputt. Dennoch wird in meinen Augen das Bauen eher bestraft als belohnt da es Dietriche im Spiel gibt muss man jeden Nachmittag oder Morgen wo man das Spiel startet damit rechnen das man bestohlen wurde. Hartes Siedlerleben.

[Fortsetzung folgt eventuell Morgen (ich hoffe aber nicht)]

Sarah Cohens Siedlertagebuch: Tag 1

Solche schöne Aussichten

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – so sagt man. Mein erster Weg führte mich über die Berge. Die Weite dieser Welt ist einfach unglaublich! Überall wo man hinsieht Wald, Wald, Berge und Flüsse. Mein Weg führte mich nach Westen, denn in Westen lag die Hauptstadt – Washington. Mein Plan war es in der Nähe dieser großen Stadt, das Herz Amerikas mich anzusiedeln.

Auf dem Weg nach Washington

Der Weg bis nach Washington war lang und beschwerlich. Dennoch kam ich heil an. Eine Eisenbahnstrecke führte direkt nach Washington. Dieser folgte ich und kam tatsächlich an. Ich aß meine Pilze, die ich unterwegs gesammelt hatte. Denn nun begann es sich erst einmal die Stadt anzusehen. Washington war zu dieser Zeit schon recht groß, obwohl sehr wenige Bürger unterwegs waren. Leider waren die Geschäfte schon geschlossen. Hier würde ich nichts bekommen. Schade – dabei war mitten am Tag.

Mein eigenes Land

Nahe von Washington beschloss ich Landbesitzer zu werden. Erst einmal sollte ich mein Gebiet abstecken. Der Präsident weiß alles, und wenn man seine Steuern nicht rechtzeitig zahlen würde, könnte es Ärger geben. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Ich beschloss es ganz einfach zu machen, wie jeder ehrliche Mann und jede ehrliche Frau in Amerika – Arbeiten.

Ich beim Bau der Fundamente

Meine erste Sorge war, dass ich kein Dach über dem Kopf hatte. Angreifer könnten ganz leicht meine Vorräte plündern, wenn ich meine Wertgegenstände nicht in die Hütte verstauen würde. Es war ganz klar was meine oberste Priorität war! Im nahen Wald hackte ich Holz, sammelte Äste und Steine und brachte sie zur Baustelle. Wie viel Holz so ein Fundament verschlang ist einfach der Wahnsinn und die meisten Stämme die ich hackte waren offenbar nicht zu gebrauchen. Dennoch will ich hier fertig werden.

Tipp: Wenn ihr ein Lagerfeuer aufstellt, solltet ihr euch nicht zu nahe an jenem aufhalten

Ein Unfall erschütterte den Abend. Ich habe mich am Lagerfeuer verbrannt. Zum Glück geht es mir wieder gut, da ich mich auf den Boden werfen und über die Wiese rollen konnte. So konnte ich das Feuer ersticken. Dies war ein großer Schock am Abend gewesen…

Für heute habe ich erst einmal genug… Morgen werde ich weiter bauen…

Sarah Cohens Siedlertagebuch: Tag 2

Tja… was soll man dazu sagen. Heute haben wir endlich unsere Gemeinschaft erweitert. Endlich hatten wir unser Haus fertig und konnten dann letzten Endes weiterziehen. Der Grund: Die Präsidentin ist durchgedreht! Sie kam mit Schusswaffen, kamen mit Kanonen und schossen unser Haus zu klump. Uns schmerzte das Herz, als wir den Rauch aufkommen sahen. Dann erreichte uns zum Glück ein Brief. Ein anderer Siedler sagte uns bescheid, dass er ein großes Stück entfernt ein Grundstück besaß. Schweren Herzens machten wir uns also auf den Weg um woanders neu zu siedeln. Hoffentlich werden wir hier ein wenig mehr Ruhe haben…

Sarah Cohens Siedlertagebuch: Tag 3

Beim sammeln für die Reperatur des Turms

Der dritte Tag ging eigentlich wieder locker weiter. Wir reparierten den Turm, Entspannten uns und ich bekam ein Baby. Ja… ein Baby. Die kleine Julia Trump ist einfach wundervoll. Geboren während des Holzhackens im Wald. Wir klaubten sie vom Boden auf, nahmen sie an die Brust und brachten sie nach Hause.

Der letzte Tag in unserem Turm. Es hätte so schön werden können

Später gingen wir noch nach Washington. Unser Kolonieleiter wurde zum Präsidenten. Wir jubelten, nahmen uns Dinge aus dem Tresor und gingen dann wieder los. Zu Hause mussten wir feststellen, das man schon wieder unseren Turm aufgebrochen und geplündert habe. Trotz der Dutzenden verschlossenen Türen. Es war mal wieder vorbei, wir würden die Steuern nicht zahlen können. Morgen werden die Gouverneure kommen um das Land dem Erdboden gleich zu machen und wieder zum sich holen frei zu geben. Aber: Wer will schon dort wohnen, wenn es einfach viel zu unsicher ist. Ich beschloss, da die meisten aus der Kolonie gerade fort waren mich wieder man wo anders nieder zu lassen, dieses mal aber nicht so groß zu bauen. Wir würden versuchen unter den Augen der Banditen, Wilden Ureinwohnern und anderen Gesocks zu entschwinden. So nahm ich mir die kleine Julia und machte mich auf den Weg, schweren Herzens neuen Abenteuern entgegen.

Sarah Cohens Siedlertagebuch: Tag 4

Unser neues Heim, die Wände und Böden im Innern teilweise schon mit Timberwood aufgerüstet

Nun, was soll ich sagen. Neues Gebiet neues Glück. Wir gingen in den Norden und haben uns dort angesiedelt. Ein schönes Gebiet mitten im Wald. Ach ja – unsere Tochter ist groß geworden. Ein Streit zwischen einem Siedler und Donald hat aber dafür gesorgt das die Tochter geweint hat. Ja – man muss schon aufpassen. Kleine Kinder können so leicht Angst bekommen.

Ich und unsere Kleine

Am Abend habe ich mich noch einmal hingestellt und ein paar Dinge gekocht. Nach der Arbeit habe ich, als alle schon geschlafen haben nochmal eine kleine Erweiterung auf die Häuser gesetzt, so eine Art Wachtürme – komischerweise wächst ein Baum durch unser Schlafzimmer durch, der einen Wachturm schwerer gemacht hat… deswegen musste ich leider größer bauen bis ich das Dach setzen konnte.

Ich probiere einen Wachturm aus, ob man gut nach draußen sehen kann

Resultat: Wir haben jetzt massig weitere Räume zur Verfügung. Morgen werde ich mal versuchen mir ein paar Sklaven zu fangen.

Early Access Bericht Ende:

Vieles ist bereits in Heat möglich. Es macht sehr viel Spaß dieses Spiel zu zocken. Für Western-Fans ist es natürlich am besten. Seit einer Woche spiele ich auf einem Rollenspiel-Server (einen Privaten). Das Rollenspiel funktioniert recht gut wenn es Regeln gibt. Deswegen hat der Server wo ich drauf spiele ein noch größeres Immersives Spielerlebnis.

Aber alleine wenn ein Server schon strikte Regeln einfügt, wie das Raiden auf Offline-Leute kann das Spiel richtig super werden. Mir gefällt das Spiel nach wie vor sehr gut. Wie üblich aber – immer noch muss hier und da was verbessert werden. Fehlt auch noch einiges was angekündigt wurde. Bin echt gespannt was noch kommen wird.

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