Livestream: Escape from Hotel Izanami – Testbericht

Das Horror-Sidescroller-Adventure Livestream: Escape from Hotel Izanami von qureate, Orgesta Inc. entführt eine Gruppe von Video-Creatoren und Livestreamern in ein Hotel in der Nähe eines alten Freizeitparks. Was als Lost-Places Video starten sollte entpuppt sich allerdings bald zu einer mörderischen Hetzjagd durch das Hotel Izanami

Drei spielbare Charaktere

Zu Anfang schlüpft man in die Rolle von Mio Ikoma. Nachdem sie sich das Maskottchenkostüm des alten Freizeitparks welches in der Lobby steht angesehen hat merkt sie das ihre Freundinnen plötzlich fort sind. Sogleich macht sie sich auf die Suche nach eben Diesen und muss schon bald feststellen, dass sie nicht alleine ist und das ihr was mörderisches folgt.

Eine erschwerliche Suche

Bereits hier entpuppt sich Livestream allerdings schon ein wenig als lästig. Denn das Böse, welches hinter Mio und den Anderen her ist taucht ebenfalls plötzlich in Räumen genau so auf, dass man nicht entkommen kann und einen Tod in Kauf nehmen muss. Laden des letzten Spielstandes mit inbegriffen. Deswegen empfiehlt es sich einfach auch in dem Spiel häufiger zu speichern. Hat man es allerdings raus wie man sich vor dem Monster versteckt wirkt dann schon teils alles einfacher. Kämpfen kann man gegen das Monster nicht. Sobald es allerdings auftaucht verfällt der Protagonist, den man gerade spielt in einen Sprint. So ist es zumindest recht leicht dem Gegner zu entkommen.

In dem Spiel heißt es Gegenstände zu finden die einen an anderer Stelle weiter helfen… und natürlich einen Weg in verschlossene Räume hinein zu finden um dort weitere Hinweise zu bekommen.

Weit reichende Einblicke

Das das Spiel eine eigene Kategorie auf Twitch hat lässt zumindest erkennen das man es streamen darf. Und es ist auch gut so. Brutale Szenen werden lediglich durch einen Schrei beendet, visuell sieht man den “Mord” des Gegners an den Mädchen nicht.

Heikle Situation. Das Rolltor hat Azukas Fuß eingeklemmt. Wie kommen wir mit den Gegenständen aus dem Inventar nun weiter?

Auch gibt es gewisse Sequenzen wo man im Bild Dinge aus dem Inventar mit Dingen aus der Szene kombinieren muss um weiter zu kommen. Wie zum Beispiel an einer Stelle, wo ein Rolltor den Fuß einer Protagonistin einklemmt. Hier stellte sich aber auch raus… hat man den passenden Gegenstand nicht und holt ihn und kehrt dann zurück kommt man zu spät und der Dämon taucht in der Szene auf um Azuka zu töten, was als sofortiges “Game Over” gewertet wird, da das Spiel eine Story hat, wo alle Charaktere überleben müssen offenbar. Für Fanservice ist, wie in solchen japanischen Spielen offenbar nötig auch gesorgt, so kommt es nicht selten vor das man in diesen Szenen gewisse Pantyshots hat.

Technisch recht solide

Das Spiel funktioniert auf allen Ebenen recht gut. Es ist echt spannend durch die Gänge zu schleichen nur um Schein der Handylampe der Mädels. Das schleifen der Klinge, welche über den Boden streift des Gegners von fern zu hören und die Musik die eine bedrückende Stimmung mit sich bringt. Escape from Hotel Izanami sorgt hier für die nötige Horrorstimmung die so ein Spiel einfach braucht. Speichern tut man in bestimmten Räumen an Telefonen.

Zu nah: Wenn der Killer schon so nah ist, sollte man jetzt so langsam kehrt machen und fliehen

Mehrere Sammelobjekte

Auch hat das Spiel mehrere Sammelobjekte welches nach und nach die Story des Hotels wieder geben. So erfährt man teilweise interessante Dinge was im Hotel und in dem Freizeitpark Fantasy-Land in der Nähe alles passiert ist. Außerdem gibt es mehrere Enden – 5 in der Zahl die man freischalten kann. Darunter sowohl Gute als auch schlechte Enden.

Die Dialoge

Die Dialoge sind im Grunde wie eine Visual Novel ausgelegt. Die Charaktere erscheinen im Bild, machen Mimik und Gestik während unten der Text und der Name des Charakters eingeblendet ist der gerade spricht.

Spannung der Story

Die Story ist schon recht spannend und hat hin und wieder ein paar Momente wo man gedacht hat “Okay… das hatte der Charakter also hier vor”. Man wirkt hier durch schon recht überrascht. Auch die Geschichte rund um das Hotel ist echt spannend erzählt und man merkt das der Entwickler sich Gedanken um die Story gemacht hat.

Ein verschlossenes Fenster? Der Hammer wäre keine gute Idee sagen die Protagonisten. So muss man einen weiteren Gegenstand finden um hier weiter zu kommen

Fazit

Livestream: Escape from Hotel Izanami schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe wie das koreanische Horrorspiel The Coma ein. Ein 2D-Sidescroller, wo man auf der Flucht Objekte nutzen kann um sich zu verstecken und wo man mit der Taschenlampe hin leuchten muss um Dinge zu finden. Der Unterschied ist das Tempo des Killers der hinter einem her ist. So ist Livestream doch schon deutlich gemächlicher… dafür aber auch nicht ohne Fehler, insbesondere wenn der Killergeist plötzlich hinter dir auftaucht – Flucht… da in 2D… unmöglich.

Spiel erhältlich in:

Das Spiel ist komplett in der EU erhältlich. Darunter auch im deutschen Steam-Store. Steam wurde NICHT von der USK geprüft

Livestream: Escape from Hotel Izanami

16,79 € (Steam)(Stand: 11.04.22)
8

Grafik

8.0/10

Sound

8.5/10

Bedienung

7.0/10

Story

8.5/10

Pros

  • Creepy Stimmung
  • Pantyshots 🙂

Cons

  • leichte Bugs
  • Killer taucht plötzlich so auf das man nicht entkommen kann

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