Night of the Dead – Early Access Preview

Status: Early Access Genre: Survival/Horror Als EA Erschienen: 28.8.20

Die Toten finden keine Ruhe. In massenweise Spielen gab es bereits die Zombie-Thematik. Dies ändert sich auch nicht in Night of the Dead. Das 2-köpfige Team von jacktostudios brachten es aber dennoch fertig eine sehr schicke Zombiewelt zu schaffen. Doch auch bei Night of the Dead ist nicht alles Gold was glänzt.

Glaubhaftes Zombie-Szenario

Das Spiel selbst beginnt im Early Access mitten an einem Bunker auf einer Insel. Als Spieler übernimmt man die Rolle von Lucy, die gerade von einem menschlichen Experiment erwacht ist und nun vor dem Bunker steht. Zu Anfang wird man sehr gut an die Hand genommen. Jeglicher Schritt wird in Form von Aufgaben erklärt. Die Insel ist groß und gibt viel Raum zum Erkunden. Verlassene Städte, massenweise Wälder. Die Atmosphäre passt bereits sehr gut. Die Zombies selbst sind zahlreich und geben Zombielaute von sich, die das Spiel gerade beim Plündern in Städten für Anspannung sorgen kann. Sowieso sind die Gebiete sehr gut aus sehend. Man kann faktisch alles Plündern, alles auseinander nehmen. Man kann Autos plündern und demontieren, sowie Kleiderschränke und Co. in den Häusern. Manchmal findet man sehr gute Dinge, manchmal einfach nur Material welches man zum Basen- oder Fallenbau benötigt. In vielen Räumen stehen nicht so viele Möbel herum, was mich allerdings nicht sonderlich störte, schließlich ist man wahrscheinlich nicht der einzige Plünderer dort – umso merkwürdiger das teilweise sogar gute Waffen oder Anziehsachen liegen gelassen wurden. Von der Zeit her sind ungefähr 5-10 Minuten eine Stunde Ingame, sehr gut… man hat somit sehr viel Zeit die Karte zu erkunden. Dennoch muss man auch rechtzeitig wieder in die sichere Heimat, denn ab 0 Uhr erwachen die Zombies und greifen das Lager an. Der Zombieangriff geht ungefähr 2-3 Stunden.

Hier liegt allerdings auch das größte Problem. Insbesondere auf dem mittleren bis schwierigen Schwierigkeitsgrad ist der Raid unmöglich zu schaffen. Zu viele Zombies, zu wenig Munition, die Strukturen zu Anfang noch zu schwach, so dass die Bude leider sehr schnell zerlegt wird. Wenn der Zombieangriff aber überstanden ist geht es am nächsten Morgen weiter mit dem Basisbau und dem Plündern der Gebiete. Hierbei hilft auch die Karte sehr gut, die genau anzeigt wo man schon gewesen ist.

Simpler Basisbau

Auf Tastendrück öffnet man das Crafting-Menü. Hat man die richtigen Materialien kann man somit Foundations setzen und darauf dann Wände. Hochwertige Dinge kann man mit den Werktischen erstellen – Survivalmäßig eben. Durch Abholzen bekommt man Holz und Früchte, sowie Äste und Ranken. Auch Fallen gibt es zuhauf um zur Sicherheit in der Nacht vorbereitet zu sein, wenn der Zombieangriff beginnt.

Fähigkeitenmenü

Sehr häufig findet man auf der Welt Kodexseiten. Diese Seiten können bei richtiger Menge in Erfahrungsbäume investiert werden. Dabei gibt es mehrere Kochstufen – man kann sogar Pizza backen – oder bei richtigem Waffenschmiedsskill sogar ein “Lichtschwert” erstellen. Es scheint man sieht genau wovon die Entwickler Fans sind.

Die Jagd

Neben Obst gibt es natürlich auch Tiere zu jagen. Manche Tiere wie Wildschweine greifen an sobald man sie angreift. Braunbären greifen sofort bei Sicht an und halten auch recht viel aus. Wie man also sieht ist auch das Jagen von Fleisch im Spiel mit inbegriffen – und ebenfalls sehr gefährlich.

Multiplayer

Auch einen Multiplayer gibt es, so kann man das Spiel mit mehreren Leuten genießen, was wahrscheinlich auch die Zombieangriffe leichter machen würden.

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