Rainbow Six: Siege-Spieler können neue Saison testen

Harry hat wieder neue Leute rekrutiert und will die nächste Operation starten. Bevor jedoch Operation: Shifting Tides anläuft, müssen erst einmal alle Geräte gesäubert und getestet werden. Wenn dies geschehen ist, können auch alle sicher aus Hamburg abziehen und das nächste Reiseziel ansteuern.

Wenn man sich den Testserver für Rainbow Six: Siege runterlädt, kann man ab jetzt die neue Saison anspielen und den Entwicklern Informationen zu etwaigen Fehlern geben. Diese Tradition ist leider nur für PC-Spieler zugänglich und wird deshalb durchgeführt, dass Spielfehler ausgemerzt werden können, bevor man die konkurrenzbetonte Rangliste betritt. Diese neue Saison beinhaltet wieder zwei neue Operatoren und wieder eine überarbeitete Karte. Wir fangen hier auch gleich mit den Operatoren an, da die bekannterweise die wichtigste Neuerung sind.

Auch wenn die Beziehungen zwischen den Mitglieder von Team Rainbow sehr kameradschaftlich sind, kriegt doch der Scharfschütze Glaz Konkurrenz aus Indien. Kali wird, nach dem Russen mit der Affinität für Details, die zweite Scharfschützin mit ihrem speziellen CSRX 300-Gewehr, welches eine komplett neue Waffe darstellt. Eine Sache schon einmal vorweg: Dieses Gewehr ist ein Biest. Die Kugeln, die es spuckt, sind so stark, dass sie durch mehrere ungesicherte Wände oder durch Gegner fliegen und ungesicherte Luken und Holz-Barrikaden mit einem Schuss zerstören. Außerdem versetzen Körpertreffer jeden Gegner in den “verwundet, aber nicht tot”-Status (down but not out), was in etwa Caveiras Pistole gleichkommt, aber doch stärker ist, weil die Pistole schon nach wenigen Metern einen Schadensabfall hat. Mit den unsterblichen Worten von Billy Mays: “Aber warte, es gibt noch mehr!”. Da Kali nicht mit ihrem Scharfschützengewehr durch Schilde oder verstärkte Wände kommt, kann sie zusätzlich die sogenannten LV-Explosivlanzen verschießen. Diese kleinen Ladungen können viele Operatoren-Geräte zerstören und das auch durch verstärkte Wände. Dazu gehören besonders die Autobatterien von Bandit, die Störsender von Mute oder die Barrikaden von Castle. Die Geräte, die hier eure Vorbereitung retten können, sind das AVS von Jäger oder der Magnet von Wamai und zusätzlich kann die Lanze nicht den Spiegel von Mira öffnen. Mit allen Vorteilen, die sie hat, sollten Spieler mit dem nötigen Fingerspitzengefühl die Schützin, mit mittlerer Rüstung und mittlerer Geschwindigkeit, unbedingt ausprobieren.

Wo wir gerade vom neuen kenianischen Operator gesprochen haben, können wir auch gleich mit ihm weitermachen. Wamai arbeitet in der gleichen privaten Sicherheitsfirma wie Kali und ist ihr ins Team Rainbow gefolgt. Er bringt das “Magnetic Neutralizing Electronic Targeting”-System oder ganz einfach kurz das Mag-Net-System. Nach den Witzen aus dem Hause Ubisoft könnt ihr euch auch schon denken, was sein Gadget ungefähr ist. Die Magneten können frei auch der Karte verteilt werden und fangen verschiedene Projektile und Wurfgeschosse der Angreifer. Diese werden nicht zerstört, wie durch Jäger und sein AVS, sondern umgelenkt und verrichten ihre Arbeit an der Stelle, an der sich der Magnet befindet. So explodieren zum Beispiel die geworfenen Granaten noch, aber eben nicht vor den Füßen eurer Kameraden. Ein Magnet kann so ziemlich alles aus der Luft holen, was auch das AVS kann, aber zusätzlich kann er noch die Pfeile von Capitao fangen. Wamai hat den mittleren Rüstungswert und den mittleren Geschwindigkeitswert und bereits bekannte Waffen. Die MP5k von Mute oder die AUG A2 von IQ sind bereits länger im Spiel und deshalb müssen keine neuen Schussmuster gelernt werden.

Zu guter Letzt wurde die chinesische Karte “Vergnügungspark” runderneuert, um den Kampf für Angreifer und Verteidiger gleichermaßen fair zu gestalten. Die alte Version konnte zuletzt noch in abgewandelter Form während des Halloween-Events als Labor des verrückten Doktors bewundert werden. Nach dem Ende von Operation: Ember Rise hat sie dann ihren Dienst getan und wird ersetzt. Die Züge im oberen Teil wurden entfernt und mehrere Wände wurden eingezogen, damit kleinere Räume mehr Schutzmöglichkeiten bieten. Auch wurde das Gruselkabinett im Erdgeschoss ausgemustert und in einen chinesischen Thronsaal umfunktioniert. Die veränderte Karte ist frei für alle Spieler benutzbar, sobald die neue Operation anläuft und auch die Freischaltung der neuen Operatoren folgen den bekannten Mustern. Eine kleine, lustige Änderung gibt es noch, denn “BOSGACOG” kommt ins Spiel und der “schwedische Memer” hat es geschafft. Ob die BOSG-Schrotflinte mit dem ACOG-Visier ein neues Zeitalter einläutet, muss erst noch abgewartet werden. Bis es dann so weit ist, wünsche ich frohe Bug-Jagd.

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