Skyrim Mod-Vorstellung #3: Mod Trilogie: Vigilant

Der Modder Vicn schafft es fantastische Mods zu entwickeln. Seine Reihe um die Hexenjäger und der Wächter von Stendarr ist fantastisch. Es gibt drei Mods die der Modder erstellt hat: Vigilant, Glenmoril und Unslaad. In Teil 1 gelangen wir auf eine Ebene von Oblivion die sich Kalthafen nennt, die Welt von Molag Baal. Doch taugt diese Mod auch was?

Ankunft in Kalthafen

Beginnen tut die Quest in Dämmerstern, wo ein Wächter von Stendarr auf dich zukommt und dich zu seinem Orden bringen will. Alternativ sitzt auch jemand an der Bar, der dir eine Nadel gibt. Wir sollen damit den Wächter von Stendarr pieksen. Haben wir dies getan werden wir bewusstlos und landen in einer Kirche in Kalthafen und werden von Pater Pepe begrüßt. Hier beginnt diese Quest.

Massenweise neue Gegner

Nun lässt uns die Mod leider komplett alleine. Positiv sei gesagt dass sich der Modder offenbar mit der Lore von The Elder Scrolls sehr gut auskennt. So treffen wir auf den Orden der heiligen Alessia und treffen auch auf Gegner die ungewöhnlich wirken. So haben wir die teuflischen Skamps, die wir bereits aus Oblivion kennen, aber auch Wesen Halb-Spinne, Halb-Frau. Sogar die Daedroth aus Oblivion kehren zurück.

Die Skamps kehren zurück in The Elder Scrolls Skyrim. Neben diesen Dämonen gibt es noch dutzende weitere und massenweise Bosse…
... wie zum Beispiel Caliburn the Selector. Gefährlich da er sehr beweglich ist und sich teleporten kann. Andere Gegner sind einfach verdammt riesig oder fügen eine Art AOE-Schaden zu. Jeder Boss in Vigilant sollte anders gehandhabt werden. Sehr ungewöhnlich, da man solch eine Taktik bei Skyrim noch nicht wirklich gesehen wurde.

Erkunden ist wichtig

Die Welt ist relativ groß gehalten. Es gibt einen Außenbezirk, einen inneren Ring und den Kaiserturm. Leider scheint man nicht in den Außenbezirk zu kommen ehe man die Bosse aus den Außenbezirken erledigt hat. Dies macht aber nichts da diese Bosse nicht nur mit einem geilen Soundtrack daher kommen, sondern die Bosse sind auch teilweise so Riesig das man glaubt man wäre eher bei Soulslike Spielen. Es wird empfohlen die Mod wenn man sie alleine spielen will mit einem erhöhten Charakter zu machen, der bereits ordentlich aufgelevelt ist. In meinem Test hatte ich eine Gefährtin dabei, die wir aus Skyrim mit genommen haben.

Kalthafen ist ein perverses Abziehbild der Kaiserstadt in Cyrodiil.

Das spannende ist das die Bosse verschiedene Angriffsmuster haben und das man bei einigen auch ein wenig mit taktischen Geschick vorgehen muss. Manche Tore sind verschlossen und lassen sich durch Zauber öffnen.

Das Karma-System

Wir erleben die Welt von Molag Baal aus den Augen einer Anderen. Ständig werden wir von den Charakteren in Kalthafen anders genannt. Niemand nennt uns Drachenblut. Das Karma-System sorgt dafür das man verschiedene Enden der Mod erreichen kann, so kann man am Ende einen versteinerten Molag Baal öffnen oder aber einfach durch den Strahl zurück nach Skyrim reisen.

Nimm ALLES mit

Toll ist das man, wenn man einen Boss erledigt hat ein Zauber hinzugefügt wird, wo man genau diesen Boss beschwören kann. Am liebsten möchte man alles mitnehmen… die Rüstungen sehen richtig geil – leider hat man keine Möglichkeit alles mit zu nehmen. Auch gibt es massenweise schöne Waffen. Wacht man nach der Quest in Skyrim wieder auf so darf man alle Zauber und Waffen, sowie Lore-Bücher zu Vigilant behalten – Toll.

Molag Baal ist das absolut Böse. Werden wir ihn aufhalten können?

Leider nicht vertont

Im Original wurde die Mod leider nicht vertont. Es gibt aber offenbar eine Mod, die dafür sorgt das die Mod in Englisch vertont wird. Diese ist aber nicht vom richtigen Macher der Mod. Es gibt eine Mod die deutschen Untertitel hinzufügt. Leider scheinen sich minimal Übersetzungsfehler in die Mod eingeschlichen zu haben, so spricht der Khajit am Ende von einem Tussi-Händler… gemeint war aber Kükenhändler, der in Glenmoril noch seinen Auftritt bekommen wird. Dies liegt wahrscheinlich auch daran das die Mod vom japanischen ins Deutsche übersetzt wurde und die Übersetzer offenbar nicht aufgepasst haben.

Fazit

Vigilant ist der Auftakt zu einer Modtrilogie. Glenmoril und Unslaad sind die weiteren Storymods die noch hinzu kommen werden. Vigilant macht Spaß, allerdings kriegt man keinen Questmarker, man weiß nicht wo man hin muss und auch in deinem Tagebuch steht nicht was du machen musst. Weswegen es teilweise wichtig ist bei den Gesprächen genau zu lesen was zu tun ist. Dies ist ein wenig Schade. Dennoch… eine fantastische Mod die das Original-Skyrim nochmal um knapp 9-12 Stunden erweitert – bisher nur Vigilant eingerechnet. Was mir allerdings am besten gefällt ist, dass man massenweise Bücher findet die viel über die Lore erzählen. Sehr interessant für mich, da ich weder Alessia vorher kannte, noch das man viel über die Welt Kalthafen erfährt.

Modbewertung: 8,5/10 Punkten

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