Test für neue Saison in Rainbow Six: Siege beginnt

Es sind wieder drei Monate vorbei und das heißt für die Operatoren, im Taktik-Shooter Tom Clancy’s Rainbow Six: Siege, die Sachen zusammenräumen. Die Operation Phantom Sight ist vorbei, aber nicht traurig sein, denn das Team von Harry kriegt Zuwachs. In Operation Ember Rise wird es heiß und explosiv, also gar nicht mehr so leise wie letzte Saison.

Bevor die neue Saison beginnt, können die Spieler wieder alle anstehenden Änderungen im Spiel testen, denn ab jetzt stehen die offiziellen Test-Server bereit. Die größten Neuerungen sind auch dieses Mal wieder die zwei neuen Operatoren und die neue Karte. Obwohl der Titel Ember Rise und der Jungle im Hintergrund des Startbildschirms eher ein grünes, bewachsenes Setting versprechen, geht die Reise doch von Russland nach Deutschland. Bevor wir zur Karte kommen, wird erst das wichtigste präsentiert.

Amaru ist die neue Angreiferin im Team Rainbow und als taffe Peruanerin ist ihr das Auf- und Abseilen an der Hauswand viel zu langsam. Deshalb hat die Forschungseinheit ihr den Garra-Haken entwickelt, mit dem sie sich sofort durch Fenster, geöffnete Luken oder auf Hausdächer katapultieren kann. Sie hat zwar nur den mittleren Geschwindigkeitswert, hat jedoch im Gegenzug auch den mittleren Rüstungswert und hält vielleicht einen entscheidenden Schuss mehr aus. Primär hat sie die Auswahl zwischen IQs G8A1 LMG oder der japanischen Supernova Schrotflinte und da beide schon bekannt sind, können sie leichter genutzt werden, da keine neuen Schussmuster gelernt werden müssen. Erwähnenswert wäre noch, dass sie eine gemischte Auswahl an Sekundärwaffen hat. Statt einer standardmäßigen Pistole kann sie entweder auf Jackals ITA12S Schrotflinte oder auf die britische SMG-11 zurückgreifen und ist quasi das Schweizer Taschenmesser der peruanischen APCA-Einheit.

Schon Tony Holiday hat gewusst, dass Vulkane heiß sind und man sich an ihnen verbrennen kann. Dieses Prinzip macht sich der neue mexikanische Verteidiger Goyo zunutze und bringt den Volcan-Schild mit in den Kampf. Er sieht aus wie ein ganz normaler Schild, den auch andere Operatoren aufstellen können, doch der Clou befindet sich auf der Rückseite in Form eines Kerosin-Kanisters. Wird der Kanister getroffen oder der Schild selbst zerstört, gibt es zuerst eine Explosion und anschließen wird das Gebiet in Brand gesteckt, was genauso funktioniert wie bei Capitaos Brandbolzen. Goyo hat den mittleren Geschwindigkeitswert und den mittleren Rüstungswert und ist damit genauso ausgeglichen wie Amaru zuvor. Bei den Primärwaffen kann er auf die Vector .45 ACP, den Warthog-Kampfjet im Miniformat, von Mira oder auf die TCGS12 von Kaid zurückgreifen. Da diese ebenfalls schon länger im Spiel sind, kann Goyo gleich von allen Spieler benutzt werden, da man auch hier keine neuen Schussmuster lernen muss.

Auch dieses Mal gibt es keine neue Karte, denn der bereits bestehende Hamburger Kanal wurde runderneuert, um die Fairness für beide Team zu verbessern. Es bleibt bestehen, dass die Karte aus zwei verschiedenen Zollhäusern bestehen, jedoch wurden einige Fenster entfernt und eine zweite Brücke zwischen den Häusern errichtet. Die Operatoren kann man sich wie immer mit Ansehen oder R6-Credits freischalten, wenn man den Jahr-4-Season-Pass nicht besitzt. Zusätzlich zur veränderten Karte erhält man auch den ersten Mini-Battlepass kostenlos, in dem man am Ende einen Waffenanhänger des Teamanführers Harry freischalten kann. Damit entlasse ich euch in die ausgiebigen Tests und wünsche viel Spaß.